Unser Wasser kommt aus dem Hahn.

Viele Brauereien haben mit zu hartem Wasser zu kämpfen. Ein großer Aufwand muss betrieben
werden, um es entkalken. Wir sind in dieser Hinsicht Glückskinder. Kraft Bräu bezieht – wie früher die
Trierer Löwenbrauerei – das Wasser direkt von der Riveristalsperre, unweit des Ruwertals. Es ist von
Natur aus besonders weich und kann daher frisch aus dem Hahn verwendet werden.

Unser Hopfen ist ein Ami.

Bitter ist nicht gleich bitter. Hopfen ist ein Gewürz, das in jedem Anbaugebiet andere Geschmacksnu-
ancen entfaltet. Daher verwenden wir für unterschiedliche Biere auch unterschiedlichen Hopfen.
Der ist manchmal aus Amerika, manchmal aus Tettnang am Bodensee oder aus Hallertau, aber immer
perfekt auf das jeweilige Bier abgestimmt.

Unser Malz schmeckt auch ohne Wasser.

Malz ist nichts anderes als Getreide, das erst gemälzt (= gleichmäßig zum Keimen gebracht) und dann
gedarrt (= schonend getrocknet) wurde. Ob Gerste, Weizen oder Roggen, wir verwenden nur zertifi-
zierte Erzeugnisse des Bamberger Unternehmens Weyermann – seit 1879 die erste Adresse für Malz.

Unsere Hefe wurde gezähmt.

Nicht jede Tradition muss erhalten werden. Über viele Jahrhunderte hinweg machten wilde Hefen
den Gärvorgang zum Glücksspiel. Im schlimmsten Fall war das Bier ungenießbar, dann waren „Hopfen
und Malz verloren“. Erst die Erfindung von Reinzuchthefen brachte Verlässlichkeit in die alkoholische
Gärung. Seitdem können wir vorher abschätzen, wie es nachher schmeckt.