Festbier

Bierfoto Festbier

Unser Bayrisches!

Da kennen die Bayern kein Pardon: „Oktoberfestbier“ darf sich nur das Bier nennen, das von einer der sechs zur Wiesn zugelassenen Münchner Brauereien gebraut wurde, und zwar gemäß dem Münchner Reinheitsgebot von 1487.

Wir nehmen bajuwarisches Brauchtum ernst. Deshalb erfüllt unser Festbier alle gestrengen Anforderungen, die an dieses besondere Bier gestellt werden. Und natürlich passt es hervorragend zu deftigen Festzeltgerichten. Wir wagen die Behauptung: Würde man unser Festbier auf der Wiesn ausschenken, kein Bayer käme auf die Idee, dass die „Preißn“ dahinter stecken. In diesem Sinne: Feiern Sie mit uns das Oktoberfest – natürlich in Trier-Olewig.

Stammwürze: 13,5° Plato  ·  Alkohol: 6,0 % vol  · So schmeckt´s: süffig, malzbetont

Märzen

Bierfoto Märzen

Unser Spritziges!

Märzen kommt von März. Früher, als es noch keine Kühlmaschinen gab, konnte man untergärige Biere nur in der kalten Jahreszeit brauen.


Und der März war der letzte Monat, in dem es noch kühl genug war für die Gärung. Im Gegensatz zu seinem starken Bruder, dem Maibock (das eigentlich Märzbock heißen müsste, weil es zur gleichen Zeit gebraut wird), hat Märzen weniger Alkohol. Dadurch schmeckt es frischer und leichter – das ideale Bier für laue Frühlings- und warme Sommerabende.

Stammwürze: 13,5° Plato  ·  Alkohol: 5,8 % vol  · So schmeckt´s: malzig, frisch, vollmundig

Maibock

Bierfoto Maibock

Unser Vollmundiges!

Vor der Erfindung der Kühlmaschine konnten untergärige Biere nur in der kalten Jahreszeit gebraut werden. Sobald der Frühling einsetzte, war es zu warm für die Gärung.

Was also tun, um auch an heißen Tagen untergäriges Bier zu genießen? In den letzten kalten Tagen des März braute man noch einmal ein untergäriges Starkbier. Dieses hatte genug Alkohol, um wenigstens bis Mai vorzuhalten. Das Rezept hierfür war aus der niedersächsischen Stadt Einbeck nach Bayern gelangt. Dort freute sich das „Ainpöckisch Bier“ bald großer Beliebtheit. (Und der Volksmund verwandelte „Ainböckisch“ kurzerhand in einen „Bock“).

Stammwürze: 16,5° Plato  ·  Alkohol: 6,3 % vol  · So schmeckt´s: hopfenbetont, kräftig, vollmundig

India Pale Ale

Bierfoto India Pale Ale

Unser Kolonialbier!

Der Weg nach Indien war weit. Auf dem Weg dorthin verdarben viele Lebensmittel. Das wussten auch die englischen Kolonialherren des 19ten Jahrhunderts.

Doch weil sie ihr geliebtes Ale selbst im heißen
Bombay trinken wollten, machten sie es für die lange Überfahrt fit. Zum einen, indem sie ihm mehr Alkohol gönnten, zum anderen, indem sie es hopfenstopften, d.h. ihm großzügig Hopfen mit auf die Reise gaben. Dieser hemmt die Bildung von Keimen und verleiht dem Bier – ein schöner Nebeneffekt – herrlich hopfige Zitrusnoten. Dadurch schmeckt es überraschend frisch. So frisch, dass die Engländer nach ihrer Ankunft es nicht (wie ursprünglich vorgesehen) verdünnten, sondern lieber gleich pur tranken.

Stammwürze: 19,8° Plato  ·  Alkohol: 8,8 % vol  · So schmeckt´s: hopfenbetont, zitronig

Kellerbier 1998

Bierfoto Kellerbier 1998

Unser Süffiges!

Wir geben zu: Der Name ist ein wenig irreführend. Bei Kraft Bräu ist eigentlich jedes Bier ein Zwickl oder Kellerbier.


So bezeichnet man nämlich naturtrübe, ungefilterte Biere. (Der Name rührt daher, dass sich früher der Braumeister per Zwickelhahn vor dem Filtern eine Probe vom Fass abzwickte). Was das Zwickl von unseren anderen Kellerbieren unterscheidet, ist vor allem der Hopfen. Für unser offizielles Zwickelbier verwenden wir ausschließlich den hochfeinen Saphir. Dessen feine Hopfenblüte und fruchtige Zitrusnote machen das Zwickl Schluck für Schluck zu einem verführerisch frischen, süffigen Vergnügen.

Stammwürze: 12,8° Plato  ·  Alkohol: 5,4 % vol  · So schmeckt´s: hopfenbetont, blumig

Roggen

Bierfoto Roggen

Unser Würziges!

Korn ist nicht gleich Korn. In Nürnberg wurde schon 1393 im Zuge einer Hungersnot verordnet, dass zum Bierbrauen kein Getreide außer Gerste verwendet werden dürfe.

Auch das bayrische Reinheitsgebot von 1516 stellte klar: „Ganz besonders wollen wir, dass forthin allenthalben zu keinem Bier mehr Stücke als allein Gersten, Hopfen und Wasser verwendet werden sollen.“ Roggen und Weizen nämlich sollten den Bäckern vorbehalten sein; in der Not war Brot wichtiger als flüssig‘ Brot. Heute, in Zeiten voller Kornkammern, muss keiner mehr am Roggen sparen. Dennoch wird Roggenbier nur selten hergestellt. Zu aufwändig ist der Brauvorgang. Dies liegt daran, dass die Maische leimiger ist. Feststoffe lassen sich schwieriger von der Flüssigkeit trennen. Daher dauert die Läuterung statt zwei Stunden geschlagene fünf. Doch das Ergebnis ist die Mühe wert: Das obergärige Roggenbier hat eine wunderbar würzige Brotnote – eigentlich hätte man den Bäckern den Roggen verbieten müssen.

Stammwürze: 12,8° Plato  ·  Alkohol: 5,3 % vol  · So schmeckt´s: frisch, würzig, brotig

Weihnachtsbock

Bierfoto Weihnachtsbock

Unser Festliches!

Das Weihnachtsbock ist eigentlich ein Adventsbock. Denn bis 1917 war der Advent eine Fastenzeit. Doch ohne Fleisch, Eier und Milcherzeugnisse satt zu werden, war früher – gerade im kalten, kargen Dezember – eine Herausforderung.


Zum Glück ist Bier ein sättigendes Nahrungsmittel, das zudem reich an Vitaminen, Eiweißen und Spurenelementen ist. Und da brauende Mönche seit jeher die Regel beherzigen „Flüssiges bricht Fasten nicht“, lag es nahe, das Bier für den Dezember einfach stärker einzubrauen. So kräftigte und sättigte das Weihnachtsbock die Fastenden. Mönche übrigens durften sich während der Fastenzeit bis zu fünf Mal am Tag ihren Krug mit Bier füllen. Ein Schuft, wer Böses dabei denkt.

Stammwürze: 16,5Plato  ·  Alkohol: 6,3 % vol  · So schmeckt´s: röstig, süß, karamellig

Weizenbock Hell

Bierfoto Weizenbock Hell

Unser Fruchtiges!

Nicht jeder ist ein Freund von dunklem Malz, das aufgrund der Röstung dem Bier eine leicht rauchige Note verleiht.

Wer dennoch nicht auf das fruchtige Weizenbock verzichten will, findet in der hellen Variante eine köstliche Alternative. Das ideale Frühlingsbier für alle, die es etwas kräftiger mögen.

Stammwürze: 16,5° Plato  ·  Alkohol: 6,7 % vol  · So schmeckt´s: würzig, bananig, rund

Weizenbock Dunkel

Bierfoto Weizenbock Dunkel

Unser Fruchtiges!

Das klassische Weizen ist ein frisches und mildes Bier, ideal für Frühlings- und Sommertage. Doch was tut der passionierte Weißbiertrinker in den kalten Monaten, wenn ihm der Sinn nach einem kräftigen, wärmenden Bier steht?

Diese Frage wurde in Bayern, dem Heimatland des Weizens, schon vor 300 Jahren beantwortet. Man braute ein Bockbier und verwendete statt Gerste kurzerhand Weizen. Das Ergebnis ist ein obergäriges dunkles Starkbier, das erstaunlich fruchtig schmeckt – typisch Weizen!

Stammwürze: 16,5° Plato  ·  Alkohol: 6,7 % vol  · So schmeckt´s: karamellig, süffig, fruchtig