Unsere ca. 15 verschiedenen Sonderbiere variieren je nach Saison und können direkt vor Ort erworben werden. Hier machen wir Bier für echte Männer & Frauen! Dazu gehören zum Beispiel:

Sebs Pale Ale

Bierfoto Märzen

Unser Hopfiges!

„Pale“, also hell und blass, wirkt Seb’s Pale Ale überhaupt nicht, eher bronzefarben wie Waldhonig. Und das ist nicht das einzige süße Missverständnis….

Es war im Jahr 1642, als ein englischer Brauer auf die Idee kam, den Hopfen nicht über Holz, sondern über Koks zu rösten – die Geburtsstunde der etwas helleren Pale Ales, auch „Bitterbiere“ genannt. Bitter? Noch so ein Trugschluss. Denn Seb’s Pale Ale hat wesentlich mehr zu bieten als eine feinherbe Bitternote. Bereits das Bukett entfacht ein Feuerwerk an Frucht. In der Nase zündet der Duft von Maracuja, Mango, Grapefruit, Litschi und Melone. Und auf der Zunge sorgen die fruchtige Süße, die weiche Malzstruktur und die markante edelbittere Hopfennote für ein vielschichtiges Geschmackserlebnis – alles richtig gemacht, Sebastian!

Stammwürze: 13,5° Plato  ·  Alkohol: 5,3 % vol  · So schmeckt´s: hopfenbetont, fruchtig

Festbier

Bierfoto Festbier

Unser Bayrisches!

Da kennen die Bayern kein Pardon: „Oktoberfestbier“ darf sich nur das Bier nennen, das von einer der sechs zur Wiesn zugelassenen Münchner Brauereien gebraut wurde, und zwar gemäß dem Münchner Reinheitsgebot von 1487.

Wir nehmen bajuwarisches Brauchtum ernst. Deshalb erfüllt unser Festbier alle gestrengen Anforderungen, die an dieses besondere Bier gestellt werden. Und natürlich passt es hervorragend zu deftigen Festzeltgerichten. Wir wagen die Behauptung: Würde man unser Festbier auf der Wiesn ausschenken, kein Bayer käme auf die Idee, dass die „Preißn“ dahinter stecken. In diesem Sinne: Feiern Sie mit uns das Oktoberfest – natürlich in Trier-Olewig.

Stammwürze: 13,5° Plato  ·  Alkohol: 6,0 % vol  · So schmeckt´s: süffig, malzbetont

Maibock

Bierfoto Maibock

Unser Vollmundiges!

Vor der Erfindung der Kühlmaschine konnten untergärige Biere nur in der kalten Jahreszeit gebraut werden. Sobald der Frühling einsetzte, war es zu warm für die Gärung.

Was also tun, um auch an heißen Tagen untergäriges Bier zu genießen? In den letzten kalten Tagen des März braute man noch einmal ein untergäriges Starkbier. Dieses hatte genug Alkohol, um wenigstens bis Mai vorzuhalten. Das Rezept hierfür war aus der niedersächsischen Stadt Einbeck nach Bayern gelangt. Dort freute sich das „Ainpöckisch Bier“ bald großer Beliebtheit. (Und der Volksmund verwandelte „Ainböckisch“ kurzerhand in einen „Bock“).

Stammwürze: 16,5° Plato  ·  Alkohol: 6,3 % vol  · So schmeckt´s: hopfenbetont, kräftig, vollmundig

India Pale Ale

Bierfoto India Pale Ale

Unser Kolonialbier!

Der Weg nach Indien war weit. Auf dem Weg dorthin verdarben viele Lebensmittel. Das wussten auch die englischen Kolonialherren des 19ten Jahrhunderts.

Doch weil sie ihr geliebtes Ale selbst im heißen
Bombay trinken wollten, machten sie es für die lange Überfahrt fit. Zum einen, indem sie ihm mehr Alkohol gönnten, zum anderen, indem sie es hopfenstopften, d.h. ihm großzügig Hopfen mit auf die Reise gaben. Dieser hemmt die Bildung von Keimen und verleiht dem Bier – ein schöner Nebeneffekt – herrlich hopfige Zitrusnoten. Dadurch schmeckt es überraschend frisch. So frisch, dass die Engländer nach ihrer Ankunft es nicht (wie ursprünglich vorgesehen) verdünnten, sondern lieber gleich pur tranken.

Stammwürze: 19,8° Plato  ·  Alkohol: 8,8 % vol  · So schmeckt´s: hopfenbetont, zitronig

Kellerbier 1998

Bierfoto Kellerbier 1998

Unser Süffiges!

Wir geben zu: Der Name ist ein wenig irreführend. Bei Kraft Bräu ist eigentlich jedes Bier ein Zwickl oder Kellerbier.


So bezeichnet man nämlich naturtrübe, ungefilterte Biere. (Der Name rührt daher, dass sich früher der Braumeister per Zwickelhahn vor dem Filtern eine Probe vom Fass abzwickte). Was das Zwickl von unseren anderen Kellerbieren unterscheidet, ist vor allem der Hopfen. Für unser offizielles Zwickelbier verwenden wir ausschließlich den hochfeinen Saphir. Dessen feine Hopfenblüte und fruchtige Zitrusnote machen das Zwickl Schluck für Schluck zu einem verführerisch frischen, süffigen Vergnügen.

Stammwürze: 12,8° Plato  ·  Alkohol: 5,4 % vol  · So schmeckt´s: hopfenbetont, blumig

Adventsbock

Bierfoto Weihnachtsbock

Unser Festliches!

Bis 1917 war der Advent eine Fastenzeit. Doch ohne Fleisch, Eier und Milcherzeugnisse satt zu werden, war früher – gerade im kalten, kargen Dezember – eine Herausforderung.


Zum Glück ist Bier ein sättigendes Nahrungsmittel, das zudem reich an Vitaminen, Eiweißen und Spurenelementen ist. Und da brauende Mönche seit jeher die Regel beherzigen „Flüssiges bricht Fasten nicht“, lag es nahe, das Bier für den Dezember einfach stärker einzubrauen. So kräftigte und sättigte das Weihnachtsbock die Fastenden. Mönche übrigens durften sich während der Fastenzeit bis zu fünf Mal am Tag ihren Krug mit Bier füllen. Ein Schuft, wer Böses dabei denkt.

Stammwürze: 16,5Plato  ·  Alkohol: 6,3 % vol  · So schmeckt´s: röstig, süß, karamellig